"Engagement, Zusammenhalt und Demokratieförderung – mit Soft Power zum Erfolg"

Frank H. Sauer beim Online-Symposium am 5. November 2020 der Deutsche Gesellschaft e.V.

Transkription

Sabine Dahl (INTERVIEWERIN): [...] Und damit gleich weiter zu Herrn Sauer - Frank H. Sauer - ist Coach und Autor. Seit mehr als 20 Jahren trainiert er Führungskräfte und Unternehmen und eigentlich, und wenn ich das richtig sehe, Herr Sauer, in der Disziplin Ziele setzten und erreichen. Und wir haben so grob ja schon mal Ziele jetzt formuliert bekommen von Ihren Vorrednern und wie erreichen wir sie dann? Herr Sauer - bin sehr gespannt.

FRANK H. SAUER:

Ja, danke. Ziele erreichen ist das eine, aber wie ich in meinem Vortrag jetzt gerne auch ein bisschen ausführen würde, geht es nicht nur darum, Ziele zu erreichen, sondern sie auf ein Fundament zu stellen.

Ich will mich erst mal vorstellen, weil, ich bin wahrscheinlich der weniger Bekannte in der Runde. Mein Name ist Frank Sauer, ich bin verheiratet, habe vier Kinder, lebe heute in Köln und komme ursprünglich aus Südhessen. Vielleicht kann man es hören. (grinst)

Ich bin seit 31 Jahren selbstständiger Unternehmer, seit 24 Jahren Coach und Mentor von zumeist humanistisch begabten Menschen, will es mal so formulieren.

Seit sieben Jahren publiziere und referiere ich zum Thema Werte. Hatte auch die Ehre, bei der Deutschen Gesellschaft da mal auf dem Podium mein Bestes geben zu dürfen zu dem Thema. Allerdings, es war damals nach einer Wahl, wo das sogenannte braune Monster nach vorne getrieben wurde und da ist es ein bisschen untergegangen. Deswegen nutze ich heute die Gelegenheit, neben der ganzen Zielstellung, die ja schon angesprochen wurde, einmal zu gucken, ok, auf welchem Fundament kann man denn Ziele abgleichen, sodass wir – ja, auch gemeinsame – Ziele erreichen können. Weil ich glaube, darum geht es ein bisschen. Und da ist das Thema Werte ganz interessant.

Ich spreche heute insbesondere als Mitinitiator der EUWEA, die vor Kurzem gegründet wurde. Das ist die Europäische Werteakademie, die sich von Deutschland ausgehend – auch – von Deutschland ausgehend für ein friedliches Europa einsetzt. Das ist unser hehres Ziel, wir sind eine Truppe von, ja, sehr erfahrenen Unternehmern, Unternehmensberatern und auch Coaches, die gesagt haben, wir müssen hier was tun, wir müssen uns ein bisschen einmischen.

Ich komme ursprünglich aus der rein privaten Wirtschaft, im Gegensatz zu den hochgebildeten Vorrednern, die ich, denen ich sehr aufmerksam gelauscht habe. Und wir kommen quasi von der anderen Seite, von der unternehmerischen Seite und sagen, ja, da läuft ein bisschen was schief. Wir haben das Ziel, so eine Art, ja, neue Aufklärung zu initiieren, um, ja, einen Dialog herzustellen und zu vereinen, das, was auf der einen Seite akademisch diskutiert wird, auf der anderen Seite auch in anderen Milieus diskutiert wird, zusammenzuführen. Das ist eine große Herausforderung, wie ich glaube und vielleicht können wir da in Zukunft auch uns näher darüber unterhalten, wie uns das gelingt.

Ja und es geht darum, dass das Thema Werte, das mir persönlich wichtig ist, ein bisschen tiefgehender beschrieben wird – und zwar für alle. Also nicht nur für eine akademische oder für eine philosophische Welt, sondern für den normalen Bürger. Also mit dem normalen Bürger sich mal über seine Werte zu unterhalten, zu diskutieren. Wir gehen an Schulen, diskutieren mit Lehrern, diskutieren mit Schülern.

Momentan ist das Thema Corona ganz vorne und da sehen wir auch verschiedene Ängste, Unsicherheiten und mit, ja, ich nehme auch wahr, dass die Politik momentan, vor allem in Deutschland, es doch recht gut macht, obwohl es viele Meckerer gibt. Aber ich persönlich kann sagen, bin sehr stolz darauf, dass wir von einer Frau Merkel geführt werden, die es bisher geschafft hat, die Ängste weniger zu schüren als man es ihr vielleicht sogar nachsagt.

Ja und ich freue mich heute natürlich, bei der Deutschen Gesellschaft ein paar Impulse geben zu dürfen. Mein Titel ist, ein bisschen sperrig (das Thema), ich würde den gerne herunterbrechen. Herunterbrechen mit einer steilen These, die heißt, Werte stiften Würde. Das mal so vorweg als, ja, auch in Anlehnung an unser Grundgesetz, worum geht es hier denn eigentlich. Wir wollen ja in Würde leben, weil Würde ist die Essenz von Frieden und Lebensqualität. Und zwar im Idealfall für alle. Und leider kann man folgendes feststellen, unsere Gesellschaft ist halt, ja, gespalten. Was in den USA passiert, will ich jetzt nicht thematisieren. Aber da redet man auch von Spaltung und das ist das, was auch viel Orientierungslosigkeit auslöst. Und der, ja, das, was ich so beobachte, ist, dass wir auch im Unternehmertum von Wandel reden. Im Businessslang heißt das Change.

Change Management ist ja momentan en Vogue, da fallen so Begriffe wir Purpose und Sinnstiftung. Und ich werde immer wieder gefragt, wie kriegen wir das hin. Begleitet von Stichworten wie Klimawandel, Pandemie, Digitalisierung, Bildungssystem, Burnout-Quote. Alle anderen Themen hatten wir heute schon ein bisschen angerissen und das Thema Verschwörungstheorien, was ein bisschen Magenschmerzen tatsächlich bereitet momentan. Heißt, wir müssen was tun. Und meine Frage als Zuschauer, jetzt nicht als Wissenschaftler oder als jemand, der darüber akademisch referieren kann, ist, wenn die Weisheit und das Wissen der ganzen akademischen Welt größer ist als je zuvor, warum ist so unsere Gesellschaft dann so gespalten. Also irgendwas ist hier falsch gelaufen. Ich glaube, ich habe eine Antwort gefunden. Ich wage es mal als Postulat und als These in den Raum zu stellen und dann will ich ein bisschen näher darauf eingehen jetzt in meinem Vortrag.

Ein bisschen Zeit wurde mir geklaut, macht nichts, aber ich weiß, nach mir ist eine Pause dran, vielleicht darf ich die fünf Minuten dann noch dranhängen.

Ja, die Antwort, die ich gefunden habe, ist von – ich will es mal vorsichtig formulieren – von den herrschenden Protagonisten wahrscheinlich, ja, es wird ihnen wahrscheinlich nicht schmecken und sie ist leider auch nicht so einfach, dass es intellektuell zu verstehen ist:

Wir brauchen einen Mentalitätswechsel. Und zwar einen radikalen Mentalitätswechsel. Also Change of Mind, wenn man es im Englischen sagt.

Und der Schlüssel, jetzt komme ich auf Ihre Frage zurück, wie kann man das Ziel erreichen, ist meine These, erst müssen wir uns über Werte unterhalten. Und dann würde ich gerne Konfuzius zitieren, der gesagt hat, wenn über das Grundlegende keine Einigkeit besteht, macht es keinen Sinn, miteinander Pläne zu schmieden. Und wenn die Werte geklärt sind, wenn wir wissen, was sind die eigentlich tatsächlichen Wichtigkeiten für jeden einzelnen Menschen in unserer Gesellschaft, von denen wir ja ein paar heute schon erwähnt bekommen haben, neben all diesen technischen Aspekten und politischen, ja, Intentionen zu regeln und zu steuern, erst, wenn das geklärt ist, dann sollten wir uns über Ziele unterhalten.

Das ist meine These, darüber referiere ich seit vielen Jahren, arbeite sehr erfolgreich in Unternehmen darüber. Natürlich sind die Ziele, auch die monetären Ziele, oft im Vordergrund, aber letztendlich stellen wir meistens fest, das ist echt gut, sich mal Zeit und Muße zu nehmen, sich über die grundlegenden Werte jedes einzelnen, was treibt mich um, was sind meine Motive, klar zu werden. Erstmal selber klar zu werden, um dann in der Diskussion mit anderen sich selbst auch mal zu öffnen und seine, ja, seinen Entfaltungsspielraum zu entdecken, einzufordern und dann ist es in unserer Gesellschaft natürlich die Herausforderung, dass die Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass es für möglichst viele auch möglich sein wird. Und nicht nur als Lippenbekenntnis, sondern dass es wirklich möglich ist.

Ja, bis zu dem Zeitpunkt, also alles ist, also wenn man das jetzt als These vorausstellt, ja, wunderbar, wir haben uns alle lieb, wir machen das schön, dann haben wir folgendes Problem in der aktuellen Situation, dass es einen Zeitpunkt gibt, wo Verrückte die Power, Power ist ja ein Begriff in meinem Titel meines Vortrags, da gehe ich gleich näher darauf ein, die Power und die Kontrolle übernehmen. Egal, ob das ein Terrorist ist, ein Cyberterrorist, da gibt es momentan viele, die wir noch gar nicht wahrnehmen oder gierige Firmenbosse oder ein Präsident eines sehr großen Landes. Zum Beispiel den Vereinigten oder wie man jetzt sagen könnte, den gespaltenen Staaten von Amerika.

Der gesellschaftliche Spalt kann meiner Meinung nach geschlossen werden, die Frage ist wie. Und dazu müssen wir uns anschauen, wo der Spalt entstanden ist. Ich habe das gemacht, ja, ein bisschen auch, ja, so ein bisschen nerdig und wissenschaftlich mich mal intensiv mit philosophischen Schriften auseinandergesetzt. Parallel dazu habe ich Begegnungen in meinem Leben gehabt mit sogenannten Randgruppen und da würde ich einen kleinen Exkurs jetzt machen in eine persönliche Lebenserfahrung.

Vor über 10 Jahren hatte ich die Ehre, bei einem gemeinnützigen Projekt in einem Zeitraum von zwei Jahren einige hundert Schüler, jeweils in Schulklassen eingeteilt, ganztägig zu betreuen. Die Schüler waren acht Stunden tatsächlich da und ich hatte die Ehre, mich acht Stunden mit 13- bis 18jährigen auseinandersetzen zu dürfen. Die meisten dieser Schulen waren sogenannte Brennpunktschulen, zumeist Hauptschule, aber auch einige Realschulen. Und es war in einer Stadt, die erst seit Kurzem ganz Deutschland kennt, in Hanau. Weil es ist 10 Jahre her und insgesamt zwei Jahre war ich da vor Ort, nicht immer, ich habe ja noch einen normalen Job zu erledigen, aber ich war sehr, sehr oft da, tagelang. Und es war ein hochinteressanter, spannender Exkurs. Das ganze Programm hieß BOP, einige kennen das vielleicht, das Berufsorientierungsprogramm, darunter lief das von der Bundesregierung gefördert. Wir haben dann diesen Titel geändert in Talentewerkstatt. Das ist ein bisschen aus Marketinggründen so, aber es war einfach ein bisschen sympathischer.

Und am Rande, jetzt schon mal am Rande erwähnt, Sympathie ist ein Wert. Und Sympathie ist ein sehr unterschätzter Wert, der selten im politischen Kontext Verwendung findet. Hier schon mal ein Tipp, wir sollten darüber nachdenken, was Sympathie auch im heutigen Kontext möglich machen könnte. Vielleicht außerhalb dieser halben Stunde, die ich habe.

Beim Amtsantritt war ich euphorisch und freute mich über diese schöne Abwechslung. Bisher hatte ich ja nur Erwachsene gecoacht und begleitet. Und ich dachte, cool, endlich mal mit Kids arbeiten, die offen sind für das, was die Welt zu bieten hat. Die Kids waren in der 8. und 9. Klasse und wie gesagt, zwischen 13 und 18 Jahren alt. Meine erste Frage bei jeder neuen Schulklasse war, ging ja um Berufsorientierung, was wollt ihr denn mal werden. Und ich war ganz neugierig und ganz gespannt auf die Antworten. Und die ersten Antworten von Jungs und von Mädchen waren, Hartz-4-Empfänger. Natürlich wurde diese Antwort von Gelächter der Mitschüler begleitet. Beim ersten Mal hat mich diese Antwort echt überrollt, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber es wurde mir schnell klar, hier muss was passieren, das darf doch nicht wahr sein. Bei meiner anschließenden Frage, warum Hartz-4-Empfänger, kamen die Antworten wie, das ist doch klar, wir haben doch sowieso keine Chance oder weil meine Eltern auch Hartzer sind oder weil das cool, da brauchst du nicht zu arbeiten und die Miete wird dir vom Staat bezahlt. Aber auch, leider selten, sagen sie doch, was sie werden können, deswegen sind sie doch da. Das war dann meine Steilvorlage und ich hatte Hoffnung. Nach dem Berufswunsch Hartz-4-Empfänger gab es noch andere Antworten wie, ich werde Terrorist. Ich werde Bankräuber, ich werde Zuhälter oder Autodieb, plus andere interessante Berufe, wo ich das Gefühl hatte, die Kids meinen das ernst. Und das konnte ich auch aus ihrem späteren Verhalten teilweise ableiten. Ich wusste aber, dass ich nichts zu verlieren hatte, ich war ja kein Lehrer, der sich pädagogisch verhalten muss. Ich konnte ja jederzeit nach Hause gehen.

Also knöpfte ich mir die Kids vor und sagte, ok, danke für die ehrliche Antwort. Ehrlichkeit ist wichtig, damit ich weiß, mit wem ich es hier zu tun habe. Nach einer kleinen Pause sagte ich, ich sehe also, ihr wollt Versager werden. Ich akzeptiere das. Bitte gebt mir die Chance, heute meinen Job zu machen. Ich würde euch gerne zeigen, welche Möglichkeiten es zeigt, die euch zur Verfügung stehen, um später einen coolen Job zu machen, denn das ist heute mein Job. Und ich verspreche euch, dass für jeden etwas dabei sein wird, wenn er Lust hat, mit zuzuhören.

Meistens hat das funktioniert, also eigentlich fast immer hat das funktioniert und bei späteren Klassen fügte ich dann sogar noch hinzu, ein sehr kluger Mensch, der einer meiner Vorbilder ist, hat einmal gesagt, das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken hat. Das sagte Marcus Aurelius, den ihr wahrscheinlich nicht kennt, aber ihr könnt ihn ja mal googeln. Interessant war, dass es einige Kids tatsächlich sofort gemacht haben. Ich habe erlaubt, dass sie ihre Smartphones benutzen dürfen. Damals hatten schon einige welche. Den Lehrern hat es nicht gefallen, habe ich gesagt, Moment, vielleicht kommt die Digitalisierung ja irgendwann, ist ganz gut, wenn man mit diesen Dingern umgehen kann. Gab Diskussionen, aber ich habe mich durchgesetzt. So, das war der Schlüssel. Es waren gelebte Werte und die Art, wie ich mit den Kids umgegangen bin, es war kein Hochmut, es war Respekt, es war Vorbild, es war Aufrichtigkeit. Ich hatte ehrliches Interesse an diesen teilweise wirklich verwahrlosten und vor dem Abgrund stehenden Kids.

Und der nächste Aspekt ist, über das Thema Lehrer oder die Qualität der meisten Lehrer, die teilweise mal im Unterricht als Beisitzer dabei waren, möchte ich mich hier nicht näher auslassen. Insbesondere deren Umgang mit den Kindern. Ich möchte nur feststellen, dass an diesen Stellen in diesem Land etwas komplett falsch läuft, wenn es darum geht, die Abgehängten einzufangen. In unserer schönen, gemachten, soziokulturellen Bett, wie man es nennen können, als Leistungsgesellschaft. Ich meine, dass derartige Szenarien Ursache dafür sind, dass wir uns heute Gedanken machen müssen über unsere Demokratie und die zunehmende Radikalisierung, die meiner Meinung nach erst am Anfang ist.

Wir sollten Lehrer befähigen, gute Vorbilder zu sein, wir sollten auch, wir sollten sie auch zur Empathie befähigen. Nein, ich will sie nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich habe meine persönlichen Beobachtungen, die ich hier eben jetzt zum Besten gebe. Und wir können gerne an anderer Stelle darüber diskutieren, wie man das machen kann.

Fazit der Geschichte, sie ist nur ein Beispiel oder ich könnte viele weitere erzählen. Wir haben zu viel Brennpunkt, wir haben zu viel Orientierungslosigkeit und wir haben auch, das wurde heute in Teilen sogar schon angesprochen, wir haben zu viel Hochmut der Privilegierten. Und wir haben zu wenig direkten Kontakt, ich wiederhole, direkten Kontakt. Ernsthaftes Interesse zu den Abgehängten und für die Abgehängten, vor allem von den jungen Menschen, die mit Ansage auf die schiefe Bahn geraten. Und keine Skrupel dabei haben und das nur, weil wir Klugscheisser, sorry, ich zähle mich dazu oder Besserwisser, aus unserem Elfenbeinturm heraus schwadronieren und erklären, wie alles funktionieren könnte. Und wir stempeln diese Leute quasi ab.

Jetzt kommen wir zum Thema Softpower. Ich möchte jetzt den Kreis schließen. Was ist Softpower? Schauen wir uns an, wo der Begriff herkommt. Der Terminus Softpower wurde 1990 vom US-amerikanischen Politikwissenschaftler Joseph Nye eingeführt und geprägt und speziell im politikwissenschaftlichen Kontext verwendet. Auf Deutsch könnte man es als weiche Macht übersetzen oder sanfte Macht oder vielleicht noch besser als behutsame Kontrolle. Ziel dabei ist, die politische Einflussnahme und der Verzicht auf Gewalt und Sanktionierung, auf Grundlage kultureller Attraktivitäten und Ideologien. Insbesondere, so sagte Nye, auf der Ebene von internationalen Beziehungen. Das war damals der Ansatz. Und somit besitzt Softpower den Ansatz der richtigen Haltung.

Haltung ist das wichtige Stichwort, auf das ich jetzt eingehe, das eine ganze Menge mit Werten zu tun hat. Wir übertragen den Begriff auf unser heutiges Anliegen. Softpower ist der Schlüssel zum Öffnen eines konstruktiven Dialogs. Vor allem multinationale und multikulturelle Auseinandersetzungen kann man damit besser begegnen. Softpower ist Dialog und dabei das Weglassen jeglicher Überheblichkeit. Softpower ist Respekt und das Einbeziehen, also das Tolerieren von Andersartigkeiten, auch von Fremdartigkeiten. Das Leitmotto für lebendige Softpower ist, und das ist jetzt ganz wichtig, prüfe deine Haltung, bevor du in eine Situation gehst. Nicht in der Situation, auch nicht danach (schmunzelt), sondern bevor du in eine Situation gehst. Egal, ob es ein Konflikt ist, ob es ein normaler Dialog ist oder ob es die Lösung eines Problems ist. Prüfe deine Haltung, also parke deine Vorurteile und öffne den Raum für Verständigung.

Jetzt schauen wir uns den Begriff Engagement an, Engagement kursiert ja momentan auch durch die Businesswelt. Engagement ist im Sinne von Demokratie, die Verantwortung für gutes Gelingen zu übernehmen. Vor allem für das, was uns emotional bewegt und was unser Herz berührt. Oder auch das, über was wir uns gerne ärgern. Das ist ja auch eine Emotion, warum kann man die nicht ins Positive umkehren. Also Engagement ist tatsächlich ein kulturelles Phänomen. Kultur ist die Summe aller Geschichten, die man sich über eine Gemeinschaft erzählt, das, was dadurch überliefert wird, ist wahrhaftig. Alles, was nicht erwähnt wird, egal wie groß oder klein es ist, verliert vollständig seine Existenz. Es ist wichtig, dass wir uns das bewusst machen. Das, was wir weitertragen, was erzählt wird und die besonders interessanten Erzählungen und die Narrative werden gepflegt und im Alltag zelebriert. Oft in Sprachbildung oder künstlerischen Darstellungen.

Heute wissen insbesondere PR- und Marketingprofis, wie man durch das sogenannte Storytelling, also Kulturprägung, Wichtigkeiten manipulativ erzeugen oder verschieben kann. Die Kultur eines Unternehmens oder einer Organisation oder auch einer Nation ist somit das, was über diese Organisation, diese Lebensgemeinschaft erzählt wird, und zwar innerhalb und außerhalb.

So und jetzt kommen wir zum Thema Zusammenhalt. Auch ein weiteres Wort im Titel meines Vortrags. Zusammenhalt ist gemeinsame Werte kennen und verstehen, sich zu diesen Werten bekennen, da sie ja, jetzt schließen wir den Kreis zu den Zielen, die gemeinsame Ziele, wenn auch kleine, begründen. Zusammenhalt ist Zuhören und zwar echtes Interesse zeigen, ja. Und zeigen und im Idealfall echtes Interesse haben, Interesse am Mitmenschen. Auch wenn es andersartig oder fremdartig oder erstmal abstoßend ist. Zusammenhalt ist also ein menschliches Grundbedürfnis, das jeder einzelne von uns interdisziplinär und interkulturell kultivieren, also im Alltag pflegen, sollte. Und wenn unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel sagt, „wir schaffen das“, ist es ein vorbildliches Zeichen von Courage. Ja, es muss natürlich geliefert werden – wissen wir – haben wir festgestellt. Aber der Anfang allen Handelns ist beherzte Courage einer Führungspersönlichkeit, die erst dadurch das Engagement von vielen Menschen aktiviert. Und heute wissen wir, dass das in diesem Fall zum großen Teil, auch wenn der wenig beleuchtet wird, also wenig kultiviert wird, sondern eher so das Negative, funktioniert.

Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass Optimismus, das strahlt ja Optimismus aus, dass dieser Optimismus gepaart mit Realismus ein gutes Rezept sein kann. Das Thema Demokratieförderung, das ist ja auch ein Begriff, der im Titel meines Vortrags vorkommt, da bemerke ich in vielen Meetings, an denen ich teilnehme, dass immer häufiger Begriffe fallen wie Bildung, Rassismus, Fremdenfreundlichkeit. Das Thema Mobbing, das Thema Burnout etc. habe ich da auch, mein Chef ist ein Arschloch und jetzt lasse ich mich krankschreiben, ich halte es nicht mehr aus. Es ist weiter verbreitet, als wir es vielleicht wissen. Und auch das Thema Existenzängste, das natürlich auch jetzt in Coronazeiten nochmal angetriggert wird.

So und jetzt werfe ich die provozierende Frage in den Raum, was heißt denn eigentlich Demokratieförderung und auch, kann man Demokratie überhaupt fördern. Ist die nicht automatisch da, wenn man bestimmte Werte zum Leben erweckt. Des Öfteren erzeugt das Irritation, diese Frage – heute nennt man das Disruption – irritieren und disruptives Fragestellen ist ja en Vogue. Und dabei hilft dann im Anschluss natürlich der Ruf nach Grundlagenermittlung. Und Grundlagenermittlung ist, die gemeinsamen Werte zu finden, zu definieren und sich darüber auszutauschen. Demokratie heißt ja im übertragenen Sinne bzw. Demokratieförderung, die Macht des gesamten Volkes ist Programm. Kleine Anmerkung: wenn wir dabei einen Teil der Gesellschaft vergessen, macht dieser Teil sein eigenes Programm und dieses Programm ist selten uns zugeneigt. Oder das Akzeptieren und Unterstützen des Mitspracherechts aller Bürger oder noch konkreter, das echte Verstehen und ehrliche Begreifen der Bedürfnisse, der Ängste, der Sorgen aller Menschen und nicht nur ihnen zu sagen, ja, ja, wir verstehen euch, sondern mit Empathie und vielleicht, ich würde jetzt mal ein Wort in den Raum werfen, das vor allem in christlichen Gefilden ja bekannt sein sollte, nämlich die Nächstenliebe. Und das bedeutet in Reinschrift, die Funktionsweise des genannten Schlüssels zur Schließung der Spaltung und Öffnung des Raumes für gelebte Toleranz und für praktizierten Optimismus.

Meine bisherigen Forschungen, basierend auf zahllosen Wertemodellen meiner Leidenschaftlichen Vorgänger – und zwar von der Antike bis heute, ergaben, alle Menschen auf dieser Welt wollen das Gleiche. Alle Menschen haben verdichtet die drei gleichen, wesentlichen Grundwerte, die sie zeitlebens antreiben. Und es ist ihnen egal, wie sie diese Werte und Ziele erreichen, sie werden Wege finden. Und diese drei Werte sind Friede, Freude, Eierkuchen. Ich weiß (lacht), dass das auf den ersten Blick profan klingt, aber bei näherer Betrachtung macht es durchaus Sinn, vor allem dann, wenn wir diese drei Begriffe mit zeitgemäßen Begriffen in Form von Synonymen zum Beispiel bestücken. So zum Beispiel Freiheit, Spaß, Wohlstand. Jetzt macht das ein bisschen mehr Sinn. Oder Harmonie, Vitalität oder Sicherheit. Oder Liebe, Begeisterung und Erfolg. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen abstrus, aber diese Werte sind direkte Synonyme dieser drei – ja, ich glaube, nach dem 2. Weltkrieg geprägten Formulierung, Friede, Freude, Eierkuchen. Und immer, wenn ich das in Workshops anbringe, gibt es natürlich erstmal Gelächter, haha (lacht), ist ja interessant, ist ja ganz nett, aber wir können festhalten, wenn es uns gelingt, dass wir auch im Elfenbeinturm sagen, ok, auch uns ist Friede, Freude, Eierkuchen wichtig, meinem Gegenüber ist Friede, Freude, Eierkuchen wichtig, eigentlich ist es allen wichtig, die Frage zu stellen, was bedeutet jetzt konkret Eierkuchen. Das ist ja die soziale Marktwirtschaft, die spült den Eierkuchen ja raus, also den Wohlstand, den sozialen Wohlstand. Und jetzt definieren wir in diesem Wertewandel, den wir haben, Wohlstand möglicherweise neu, weil Wohlstand sind ja Aspekte von Lebensqualität, die jeder mit seinem eigenen Kontext definiert. Daraus resultiert – wenn wir es richtig machen: wir öffnen Räume für menschliche Wichtigkeiten, wir üben Toleranz und praktizieren sie. Toleranz heißt übrigens Spielräume schaffen. Also nicht: naja, es ist nett, ich finde es zwar blöd, was du da machst, aber ich akzeptiere es mal. Toleranz heißt nicht unbedingt Akzeptanz, Toleranz heißt, ich mache einen Spielraum auf und dieser Spielraum sollte an Grenzen stattfinden, da, wo Widersprüche da sind, da, wo wir auch kulturell andere Sichtweisen haben. Und innerhalb dieses Spielraums kann ein Dialog entstehen. So und das würde, fördere ich, mache ich, das ist mein Tagesgeschäft seit vielen Jahren und das funktioniert, aber nur, wenn wir die Muse haben und mit uns selbst, und zwar aufrichtig und gerne mit den christlichen Werten, die sind ja da. Und die Nächstenliebe, so hat Paulus das mal formuliert, ist ja das, was ganz oben steht. Warum wollen wir die nicht mal praktizieren und nicht nur akademisch interessante Dinge von uns geben, so wie ich das natürlich jetzt ja auch mache. Sondern dass wir es praktizieren, dass wir Begegnungsstätten schaffen.

Und wir haben einen Vorschlag aus der, innerhalb der Europäischen Werteakademie, dass wir an Regierungsvertreter herangehen wollen und sagen, wir hätten gerne eure Grenzen, wir würden sie gerne übernehmen. Die Grenzen sind ja territorial ein ganz kleiner Bereich, gebt sie uns, wir machen aus diesen Grenzen Begegnungsstätten. Wir haben die Idee, dass wir Wohnmobile da reinstellen, dass wir eine Fahne hinstellen etc. Dass wir also in den Bereich gehen, den eigentlich niemand sieht und der uns teilt, der uns spaltet. Wir haben eine deutsche Grenze, wir haben Ost- und Westdeutschland. Ich werde oft gefragt, warum kriegen wir das nicht hin, dass wir uns Deutsche wie ein Volk sehen etc. Und ich glaube, dass wir uns zu wenig über die eigentlichen Werte unterhalten. Ich war auch sehr oft in Ostdeutschland unterwegs und habe diese Dialoge geführt. Und siehe da, beim gemeinsamen Getränk haben wir uns gut gefühlt und haben festgestellt, vielleicht können wir auch das Wort verzeihen wieder, ja, salonfähig machen. Auch wenn es jetzt einen religiösen Touch hat, aber ich glaube, Vergebung und verzeihen ist das, was auch die Grundlage ist, neu zu starten und damit würde ich gerne schließen, mit einem Zitat von Mahatma Ghandi: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg“, vielen Dank.

 

INTERVIEWERIN: Danke Ihnen sehr, Herr Sauer, das ist ja wirklich, das ist ja geradezu horizonterweiternd, unsere Tagung hier von der Deutschen Gesellschaft, wenn nicht sogar bewusstseinserweiternd. Ich möchte mit Ihnen, weil Sie ja sagen, wir wollen das jetzt mal praktizieren, ich möchte bitte ein zwei Minuten-Training, Herr Sauer. Ich bin Kranführerin in der Lausitzer Braunkohle und ich werde meine Arbeit verlieren, das ist so. Und jetzt, wenn wir alle diese Werte anwenden, Augenhöhe, Ehrlichkeit, Interesse, Optimismus, Verständnis, Empathie, was Coach Sauer alles in seinem Bauchladen hat und dann kommen Sie zu mir und ich sage, Herr Sauer, ich bin Krankführerin und ich will das auch bleiben. Und dann sagen Sie zu mir, nein, also wie sagen Sie zu mir, erstens der Braunkohleabbau geht zu Ende, zweitens du kriegst eine zweite Bahnstrecke und kannst nach Berlin fahren, drittens du kannst umschulen auf Programmiererin. Wie sagen Sie mir das, dass es funktioniert?

 

FRANK H. SAUER: Ja, aber das sage ich ja nicht. Ich sage Ihnen ja nicht, was Sie tun sollen. Ich frage Sie erstens, als allererstes ergründen wir mal, warum Sie Krankführer sind. Was ist das Besondere am Kranführen, was sind die Aspekte. Was ist das Tolle daran, was ist das Schöne, warum tun Sie das. So und nachdem Sie mir dann wahrscheinlich mit glänzenden Augen erzählt haben, wie toll und geil das ist und Braunkohle ist ja eh das Größte überhaupt, obwohl die ganzen blöden Idioten da, diese blöden Grünen und dann würde ich Ihnen erstmal etwas erklären. Ich würde Ihnen erklären, dass es Polarisieren gibt. Und dass ich jetzt einen Fehler machen würde, wenn ich Ihnen erkläre, was Sie tun sollen, weil das steht mir überhaupt nicht zu. Wir können aber gemeinsam ergründen, was Sie für Wünsche und Träume haben. Weil der Krankführer, wenn wir ganz ehrlich sind, ist ja nur ein Aspekt, das, was grundlegend jemandem wichtig ist, wie er seinen Job, wie er seine Berufung sieht, später mal ausleben will, so. Und dann stelle ich auch gerne die Frage, wie hast du denn als Kind gespielt, als kleines Kind, hast du da auch schon mit Kränen gespielt. Komme drauf, nein, ich habe nicht nur mit Kränen, ich habe auch das, ich habe auch Gedichte geschrieben zum Beispiel. Sage ich, das ist ja interessant, warum denn Gedichte. So und das heißt, in diesem Dialog, das ist natürlich jetzt Coaching, klar.

 

INTERVIEWERIN: Ich weiß, ja und es ist ja auch erfunden jetzt.

 

FRANK H. SAUER: Es ist ja auch, naja, es ist, Sie werden lachen, solche Themen hatte ich gehabt. Es gab einen Staplerfahrer – mit einem Staplerfahrer hat man sich unterhalten. Bei einem Unternehmen, das ich tatsächlich betreut habe, ist ein riesiger Konzern und da gab es im Bereich der Logistik einen Staplerfahrer und da hat sich herausgestellt, dass der eigentlich unheimlich gerne Videos schneidet. Das macht er so als Hobby. Und da kam der Geschäftsführer auf die Idee, mit diesem Staplerfahrer mal zu, ihn mal zu fragen, hey, hast du Lust, wir wollen demnächst so einen Imagefilm für unser Unternehmen machen, das zu machen. Der war natürlich völlig überfordert, aber das Endergebnis ist, er hat es gemacht, es ist nicht perfekt, es ist nicht öffentlich-rechtlich-like. Also nicht das, was manche Youtuber auch machen. Aber es ist authentisch. Die ganzen Mitarbeiter haben mitgemacht und dieser Staplerfahrer ist immer noch Staplerfahrer, aber er darf jetzt parallel dazu in dem Unternehmen, das, was er als Hobby macht, sogar relativ preiswert, eine Agentur hätte viel mehr Geld gekostet, es tun. Das ist jetzt ein Beispiel, wie man raus aus der Box gehen kann. Wir machen Job Descriptions, wir haben Assessmentcenter, wir prügeln die Leute durch das Assessmentcenter. Da werden Persönlichkeitsmerkmale abgefragt, Zeugnisse abgefragt. Aber wenn wir ganz ehrlich sind und uns mal fragen, hey, was wollte ich als Kind denn mal werden, was hat mich emotional berührt und wenn wir das jetzt mal aufgreifen und wir wissen ja, dass es heute Berufe gibt oder morgen Berufe geben wird, von denen haben wir heute überhaupt keine Ahnung, dass es die gibt. Alleine durch Corona sind wir jetzt, wir sind jetzt alle im Homeoffice. Ich habe jetzt hier auch da so Dinge aufgebaut, den Hintergrund habe ich, das ist ein echter Hintergrund, also nicht der, den mal normalerweise so einplant, das haben wir alles so ein bisschen gestaltet, das ist neu, das ist kindlich, das ist spielerisch. Und diese Aspekte, die fehlen bei diesen Grundsatzfragen, hey, ich bin jetzt Krankfahrer und diese Braunkohle gibt es nicht mehr und jetzt wird ein oppositionelles Gehabe aufgebaut. Und diese sind blöd und die sind doof und ich brauche das. Und die allgemeine Diskussion in der Politik heißt ja, wir müssen Arbeitsplätze sichern. Und ich sage, scheiß drauf. Wir müssen keine Arbeitsplätze sichern, wir müssen die Arbeitsplätze, die es gibt, die da sind, befüllen. Und es wird Berufe geben, von denen wir in der akademischen Welt überhaupt keine Ahnung haben. Die ganzen Youtuber oder die momentan mit social media eine Menge Geld verdienen, sind ein Beweis dafür und die entfalten sich. Und darüber kann man sich auch mit einem Kranfahrer unterhalten, weil Kranfahrer, nochmal, ist ja keine Schande oder es ist ja nicht, ich muss jetzt meine Familie damit ernähren, sondern wo gehen die Räume auf, dass jemand überlegt, was kann ich in der Gemeinschaft für weitere Beiträge leisten. Darum geht es, sorry jetzt für meine lange Ausführung.

 

INTERVIEWERIN: Nein, nein, das war ja nochmal interessant. Ich habe das jetzt auch verstanden, mir ging es einfach noch darum, nochmal diesen, was Sie gesagt haben, Mentalitätswechsel und dass wir uns einfach auch Werte einigen müssen oder einfach mal gucken müssen, haben wir denn überhaupt die gleichen Werte, das wollte ich einfach nochmal ein bisschen mit Leben füllen.

 

FRANK H. SAUER: Abgleichen, haben wir die gleichen Zutaten, dass wir zusammen kochen können.

 

INTERVIEWERIN: Genau, genau, genau. Vielen, vielen Dank, ich gucke mal auf die Uhr, wir haben es 20 vor Drei. Also wir gehen jetzt mal kurz in eine Pause. Auch Sie Herr Sauer, wenn Sie die Zeit haben, bleiben Sie ruhig noch ein bisschen dran. Also um 15 Uhr sind wir wieder hier on air und dann eben mit unserer Diskussionsrunde, wo wir alles das, was wir jetzt besprochen haben, noch ein bisschen vertiefen wollen. Vertreterin der Bertelsmann Stiftung ist dabei, jemand aus dem Bundesministerium für Familie, dann der Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und Herr Lübking ist da vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. Und da werden wir nochmal alles reintun, was wir jetzt gehört haben, was wir heute Morgen gehört haben. Und wie gesagt, Herr Sauer, wenn Sie auch noch Zeit haben, sich da irgendwie rein zu schaffen, sehr, sehr gerne, 15 Uhr.

 

FRANK H. SAUER: Ja, 15 Uhr, super.

 

INTERVIEWERIN: 15 Uhr, bis gleich.

 

FRANK H. SAUER: Dann bis gleich, Ciao.


Komplettes Symposium: Geleichwerte Lebensverhältnisse in Deutschland!? Erfolge, Defizite und Weichenstellungen für die Zukunft

Hinweis: Das komplette Symposium können Sie sich hier ansehen:


Letzte Bearbeitung am 24. November 2020