Resilienz

Resilienz (aus dem Lateinischen "resilire": "zurückspringen" oder "abprallen") bedeutet auf Deutsch übersetzt "Widerstandsfähigkeit".

Obwohl der Begriff hauptsächlich in technologischen Wissenschaften verwendet wurde (Modellpate ist das "Stehaufmännchen"), kursiert er seit den 50er Jahren in der Psychologie.

Resilienz ist also die Fähigkeit, sich nicht negativ beeinflussen und aus der Bahn werfen sowie derartige Exkurse nicht auf seine eigene (integre) Persönlichkeitsstruktur wirken zu lassen.

Daraus resultiert die weitere Fähigkeit, aus Exkursen (Fehler, Integritätsbrüchen, nicht integrem Verhalten, emotionalen Verletzungen, Verstimmungen, usw.) zu lernen und gestärkt aus diesen Exkursen hervorzugehen. Kurz: Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Resilienz ist trainierbar. Sie wird zunächst durch das frühe soziale und kulturelle Umfeld (Eltern, Familie, soziale Kontakte) von Kindesbeinen an konditioniert. Auch die persönlichen, meist beruflichen, Ziele tragen zur (intrinsisch motivieren) Förderung bei.

Erwachsene glauben meist, dass sie in dieser Beziehung nicht viel ändern können. Jedoch haben Coachingmethoden dazu beigetragen, zu beweisen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter eine drastische Steigerung der Resilienz dauerhaft erwirken kann.